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Wie funktioniert ein Bausparvertrag

Mit einem Bausparvertrag kann man beim Kauf einer Immobilie sehr günstige Finanzierungsmittel aufnehmen. Doch wie funktioniert eigentlich ein Bausparvertrag?

bausparvertrag
© Eisenhans - Fotolia.com
Bausparen hat in Deutschland eine sehr lange Tradition. So wurden schon im zerbombten Nachkriegsdeutschland der 50er und 60er Jahre sehr viele Bauprojekte über deutsche Bausparkassen finanziert. Seit der Gründung der ersten Bausparkasse hat sich das Bausparprinzip in Deutschland fest etabliert und ist in fast jeder zweiten Baufinanzierung integriert.

Denn die Idee, die sich hinter dem Bausparprinzip verbirgt, ist so einfach und dennoch genial zugleich. Grundgedanke des Baussparens ist es, dem Einzelnen durch die Hilfe der Bauspargemeinschaft bei der Umsetzung seines Immobilienprojektes zu helfen.

Grundprinzip kurz erklärt:

Viele Personen sparen regelmäßig oder einmalig einen bestimmten Geldbetrag auf ihr Bausparkonto ein. Durch diesen Sparvorgang bilden sich Guthaben, die von der Bausparkasse verzinst werden. Zahlen viele Personen Geld auf ein Bausparkonto ein, so bildet sich sehr schnell eine große Summe. Durch dieses Prinzip, verfügt die Bausparkasse über enorme Geldmittel, die Sie dann an den einzelnen Bausparer in Form eines Kredites verleihen kann. Durch die regelmäßigen Tilgungs- und Zinsleistungen dieses Bausparers fließen die Geldmittel wieder an die Bauspargemeinschaft zurück und können so erneut für Kredite an andere Bausparer verliehen werden.

Ein Bausparvertrag setzt sich also immer aus folgenden drei Phasen zusammen:

1. Ansparphase:

In der Ansparphase spart der Bausparer das benötigte Guthaben auf seinem Bausparkonto an. Hat ein Bausparer beispielsweise einen Sparvertrag mit einer Baussparsumme von 100.000 Euro abgeschlossen, so muss er selbst 30 bis 50% ansparen, damit er ein vergünstigtes Bauspardarlehen abrufen kann.

2. Zuteilungsphase:

Damit ein Bausparvertrag zugeteilt werden kann, müssen folgende zwei Vorraussetzungen erfüllt sein. Das Mindestguthaben muss vollständig einbezahlt und die Bewertungszahl der jeweiligen Bausparkasse muss erreicht worden sein. Sind diese Vorraussetzungen erfüllt, wird der Vertrag zugeteilt.

3. Darlehensphase:

Sobald die Zuteilung erfolgt ist, kann der Bausparer über ein Bauspardarlehen verfügen und dieses für den Kauf, Bau oder die Renovierung einer Immobilie einsetzen. Bevor die Bausparmittel jedoch an den Bausparer ausbezahlt werden, wird noch eine Bonitäts- und Sicherheitsprüfung durch die Bausparkasse vorgenommen.

Weitere Informationen zur Baufinanzierung und zum Bausparen kann man unter www.baufinanzierung-infoportal.de nachlesen.

von BK Infoportale
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Kommentare

Bisherige Kommentare: 1
Autor:

Joman [Gast]

Was soll ich mit der Schuldzins und der Guthabenszins machen???

Video zum Thema: “Wie funktioniert ein Bausparvertrag ”

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