Aktien Handel: Alte Aktienkurse sind online einsehbar!
Für den Aktien Handel sind aktuelle und alte Aktienkurse wichtig, um die zukünftige E... mehr
Fonds beziehungsweise Investmentfonds zählen bei Privatanlegern zu den beliebtesten Anlageformen. Denn gegenüber den anderen Anlageformen bringen die Fonds einige Vorteile mit sich. So können beispielsweise in Form von Sparplänen auch sehr kleine Geldbeträge angelegt werden – was zum Beispiel bei Aktien oder Festgeld nicht unbedingt möglich ist. Des Weiteren sind Fonds auch sehr gut dazu geeignet um Risiken zu streuen und Marktschwankungen abzufedern – deshalb erzielen Fondsanleger auch meistens die beste Performance beziehungsweise Rendite.
Jeder der schon einmal in einen Fonds investiert hat, wird wissen was der so genannte Ausgabeaufschlag ist. Hierbei handelt es sich um eine Art Gebühr die fällig wird, wenn man in den Fonds investiert. Diese Gebühr wird direkt von der Investmentgesellschaft aufgelegt und bei der Einzahlung beziehungsweise beim Erwerb der Fondsanteile einfach abgezogen. Dieser Ausgabeaufschlag ist so gut wie bei jedem Fonds vorzufinden – es gibt nur wenige Ausnahmen wie zum Beispiel ein paar Geldmarktfonds, bei denen von der Investmentgesellschaft kein Ausgabeaufschlag erhoben wird.

Der Aufschlag wird aus mehreren Gründen fällig. Zum einen verdient die Investmentgesellschaft dadurch ihr Geld – denn an den späteren Gewinnen ist sie in aller Regel nicht beteiligt. Des Weiteren werden auch die Vertriebspartner über den Ausgabeaufschlag bezahlt. Wenn man also bei seiner Bank den Fonds erwirbt, verdient diese an der Transaktion mit, weil sie einen Teil des Aufschlags kassiert.
Den Anlegern ist der Aufschlag natürlich ein Dorn im Auge – denn vor allem in den ersten Jahren schmälert er die Rendite sehr deutlich. Teilweise ist es enorm welche hohe Aufschläge von einigen Gesellschaften erhoben werden – teilweise werden bis zu 6,5 Prozent vom Einzahlungsbetrag abgezogen.
Allerdings müssen sich die Anleger das nicht gefallen lassen. Wenn man seine Fonds beim richtigen Broker kauft, kann man den Ausgabeaufschlag deutlich senken und teilweise sogar völlig umgehen. Vor allem Onlinebroker haben mit einigen Investmentgesellschaften entsprechende Verträge geschlossen und können ihren Kunden somit Rabatte einräumen. Möchte man also in Fonds investieren, sollte man sich bei mehreren Onlinebrokern erkundigen auf welche Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt beziehungsweise bei welchen Fonds man einen Rabatt oder Preisnachlass eingeräumt bekommt.
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Kommentare
W.S. [Gast]
Dem Artikel kann man nur beistimmen. Allerdings gibt es inzwischen neben Brokern über so genannte Fondsvermittler die Möglichkeit, den Ausgabeaufschlag ganz zu umgehen. Bei freien Fondsvermittlern wie Fondsportal24.de sind viele Tausend Fonds ohne Ausgabeaufschlag erhältlich. Gleiches gilt für Fondssparpläne.
investor [Gast]
Anleger, die keine Beratung benötigen, kommen bei den freien Fondsvermittlern im Internet am günstigsten weg. Fast alle Fonds werden dort im Gegensatz zu Onlinebrokern und Direktbanken mit 100 % Rabatt auf die Kaufgebühren angeboten. Und es lässt sich alles bequem online abwickeln. Kürzlich habe ich ein Fondsdepot bei der Frankfurter Fondsbank über den Vermittler PROfinance-direkt (www.profinance-direkt.de) eröffnet. Die Fondsauswahl bei diesem Anbieter ist riesig (7000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag) und ich erhalte sogar eine jährliche Treueprämie auf den Fondsbestand. Ein zusätzlicher Mehrwert verbunden mit einem tollen Service.