Corporate Bonds zur Risikominimierung im Portfolio
Corporate Bonds stellen eine sichere Anlageform dar und garantieren eine gute Rendite. In einem guten Portfolio sollten Unternehmensanleihen nicht fehlen.
Jeder erfolgreiche Anleger weiß, dass es ganz wichtig ist seine Anlagen entsprechend zu streuen und nicht das gesamte Kapital auf eine oder wenige Anlagen zu verteilen. Eine Anlagestrategie die keine Diversifikation (Risikostreuung) vorsieht, ist als äußerst riskant einzustufen und sollte vor allem von Privatanleger gemieden werden. Die Risikostreuung zählt den zu den wichtigsten Faktoren, die ein gutes Depot auszeichnen.
Ein Fehler den sehr viele Privatanleger machen ist der, dass sie zwar eine Risikostreuung vornehmen – aber sich diese nur auf eine bestimmte Anlageklasse bezieht. Aber es ist nun einmal nicht ausreichend beispielsweise nur auf Aktienwerte zu setzen – auch wenn es sich dabei um Aktienwerte aus ganz unterschiedlichen Segmenten handelt. Stattdessen ist es ratsam auch in Corporate Bonds (Unternehmensanleihen) zu investieren. Im Gegensatz zu Aktien stellen Anleihen eine Anlageform mit einer sehr hohen Sicherheit dar. Zwar kann man mit Anleihen nicht ganz so hohe Erträge wie mit Aktien erzielen, aber dafür unterliegen diese auch deutlich geringeren Kursschwankungen. Und vor allem in Zeiten in denen die Aktienkurse ist festzustellen dass viele Investoren in Anleihen flüchten und somit die Anleihenkurse automatisch steigen –somit stellen diese ein ideales Instrument zur Absicherung eines Depots dar.
Neben Corporate Bonds beziehungsweise Unternehmensanleihen werden an den Börsen auch Staatsanleihen gehandelt. Dieser unterscheiden sich von den Corporate Bonds dahingehend, dass sie als noch sicherer gelten – sofern sie von Ländern mit guter Bonität ausgegeben werden – aber dafür auch schlechter verzinst sind. Unternehmensanleihen bringen im Vergleich mit Staatsanleihen mindest einen Prozentpunkt mehr an Rendite. Von daher sollten sich Privatanleger lieber für Corporate Bonds entscheiden, denn sofern man sich für Anleihen eines soliden Unternehmens entscheidet, kann eigentlich nichts passieren und die Rendite beziehungsweise die Verzinsung fällt einfach besser aus.
Der eigentliche Erwerb der Bonds erfolgt genau gleich wie mit Aktien. Die meisten Broker berechnen eine Grundgebühr sowie eine anteilige Courtage. Ausgeführt werden die Transaktionen sehr schnell, so dass sich die Anleihen bereits wenige Minuten nach der Order im Depot befinden. Allerdings ist es so, dass nicht alle Broker und Onlinebroker im Anleihenbereich stark vertreten sind – deshalb sollte man sich seinen Broker genau aussuchen.


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