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Festverzinsliche Wertpapiere als sichere Geldanlage

Investoren die festverzinsliche Wertpapiere erwerben, entscheiden sich meistens für Industrieanleihen - denn diese bringen die besten Renditen.

festverzinsliche wertpapiere
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Das Anlageverhalten deutscher Privatanleger hat sich in den letzten Jahren sehr stark gewandelt. Bis vor noch gar nicht all zu langer Zeit haben nur sehr wenige Privatpersonen in Wertpapiere investiert. Bis dahin wurden Wertpapiergeschäfte überwiegend von Personen mit einem starken finanziellen Hintergrund getätigt. Doch innerhalb einer sehr kurzen Zeit – zur Zeit der New Economie – haben sehr viele Privatpersonen damit begonnen in Aktien zu investieren. Schließlich konnte man am neuen Markt hohe Gewinne erzielen.

Allerdings haben sich fast alle Privatanleger während der New Economie Zeit eine blutige Nase geholt – denn nur die allerwenigsten haben es geschafft ohne Verluste auszusteigen. Viele der Privatanleger haben sogar große Verluste eingefahren. Glücklicherweise sind die Privatanleger nicht wieder zum Sparbuch zurückgekehrt, sondern investieren weiterhin in Wertpapiere. Allerdings nicht mehr so häufig in Aktien sondern lieber in festverzinsliche Wertpapiere, weil diese mit deutlich weniger Risiko behaftet sind.

Unter festverzinslichen Wertpapieren versteht man Anlageprodukte mit einer relativ hohen Sicherheit, die eine Rendite durch Zinszahlung erwirtschaften. Dazu zählen beispielsweise Anlageinstrumente wie Staatsanleihen, Unternehmensanleihen oder Genusscheine. Bei Privatanlegern sind vor allem die Unternehmensanleihen beliebt, weil diese im Vergleich zu anderen festverzinslichen Wertpapiere die höchste Ertragschance haben.

Unternehmensanleihen werden auch häufig als Industrieanleihen bezeichnet. Diese Bezeichnung rührt noch daher, dass vor etlichen Jahren fast ausschließlich Industrieunternehmen entsprechende Anleihen emittieren beziehungsweise auf den Markt brachten. Aus Gewohnheit verwenden immer noch sehr viele Investoren diese Bezeichnung – obwohl ein Großteil der Unternehmensanleihen längst nicht mehr von Industrieunternehmen emittiert wird.

Wenn man mit festverzinslichen Wertpapieren handeln möchte, dann benötigt man zunächst einmal ein Wertpapierdepot. In der heutigen Zeit empfiehlt es sich einen Onlinebroker zu wählen, weil man dort günstig und vor allem auch schnell traden kann. Zwar könnte man festverzinsliche Wertpapiere auch über die Hausbank beziehungsweise über eine Filialbank ordern, aber der Aufwand wäre deutlich größer und man wäre auf jeden Fall nicht so zeitnah am Markt, wie man es bei einem Onlinebroker ist.

 
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