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René Wendler

Geschäftskonto

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Geschäftskonto und weiteren Informationen für Existenzgründer und Unternehmer.

Gründer schrecken bei der Existenzgründung oft vor einem Geschäftskonto wegen der höheren Kosten zurück. Doch man sollte dabei bedenken, dass es auch bei einem Geschäftskonto relativ günstige Angebote gibt, die man vergleichen sollte. Denn ein Geschäftskonto ermöglicht eine Transparenz, die gerade in der Anfangszeit der Existenzgründung wichtig ist. Der Zahlenteil des Businessplans kann dadurch schneller geprüft werden, auch die Buchführung wird mit dem Geschäftskonto erleichtert. Alle Geldbewegungen der Selbstständigkeit laufen dann über das Geschäftskonto ab und werden nicht mit privaten Geldtransfers vermischt.


Es ist natürlich möglich, das Privatkonto zugleich als Geschäftskonto zu nutzen, wobei dies nicht jede Bank gestattet. Oft kann zudem bei einem privaten Konto, das als Geschäftskonto genutzt wird, nicht der Firmenname eingesetzt werden, hier muss man sich mit seiner Bank absprechen. Doch eine Geschäftsidee, die viele Geldbewegungen generieren wird, benötigt ein Geschäftskonto. Auch wenn das Unternehmen von mehreren Gesellschaftern geführt werden soll, ist es besser, ein Geschäftskonto einzurichten. Ein solcher Fall wäre die künftige Unternehmergesellschaft, bekannter als Mini GmbH, die vielleicht im Sommer 2008 zur Verfügung stehen wird. Vor allem ein geringes Stammkapital bei der Gründung einer Unternehmergesellschaft macht sie zu einer Alternative zur Limited. Bei einer Limited bekommt man von Banken seltener ein Geschäftskonto, als es bei der Mini GmbH der Fall sein wird.

geschaeftskonto-firmenkonto.de: Kostenloses Geschäftskonto
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Eine Selbstständigkeit kann staatlich gefördert werden, wenn man Fördergelder wie Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld als Arbeitsloser rechtzeitig beantragt. Der Gründungszuschuss (ALG1-Empfänger) und das Einstiegsgeld (ALG-Empfänger) sollen den Gründer absichern und gehören nicht auf ein Geschäftskonto. Für die Beantragung braucht man neben dem Formular unter anderem einen Businessplan, in dem die Umsetzung der Geschäftsidee vor allem hinsichtlich des voraussichtlichen Erfolgs erläutert wird. Ein wichtiger Punkt einer Selbstständigkeit ist die Buchführung. Ob man diese nicht doch schneller durch ein Geschäftskonto ausführen will, wird sich in den ersten Monaten zeigen. Sicher ist, dass auch ein Steuerberater besser die Buchführung abwickeln kann, wenn ein Geschäftskonto vorhanden ist. Viel Erfolg bei Ihrer Entscheidung für oder gegen ein Geschäftskonto.

 
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René Wendler   19.03.2008
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