Beitragssatz der Krankenkassen - Zahlen für die Gesundheit
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Viele Banken werben mit kostenlosen Girokonten – doch kostenlos ist nicht immer gleich kostenlos. Mal wird eine Nutzung als Gehaltskonto verlangt, mal ein monatlicher Mindesteingang. Dazu kommen Guthabenverzinsung, Dispozins, EC- und Kreditkarte und schnell wird das Angebot unübersichtlich. Worauf man bei der Suche nach einem Girokonto achten muss, verraten wir im folgenden Text.
Der deutsche Bankensektor mit all seinen Mitspielern wird zusehends unübersichtlicher. Waren früher die lokalen Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken die Ansprechpartner Nr.1 für den weitaus größten Teil der Bevölkerung, tummeln sich heute mit Dutzenden Filial- und Direktbanken aus dem In- und Ausland nicht nur eine Unmenge an Kreditinstituten auf dem Markt, auch die Zahl der angebotenen Konten ist entsprechend hoch.
Jeder Kunde ist anders
Pauschale Empfehlungen für „das beste Girokonto“ sind jedoch schon aus dem Grund ungeeignet, weil die Bedürfnisse und Wünsche der Bankkunden oftmals weit auseinander liegen. Um eine Entscheidung zu treffen, muss man erst einmal selbst wissen, welche Eigenschaften eines Girokontos persönlich relevant sind. In über 90% der Fälle sind es jedoch fünf Dinge, die ein Girokonto attraktiv oder unattraktiv machen.
Die 5 Bestandteile eines Girokontos
Kontoführung, EC-Karte, Kreditkarte, Guthabenzins und Dispozins.
1. Die Kontoführung
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: Das Konto ist kostenlos oder das Konto ist nicht kostenlos. So einfach ist es aber in der Praxis leider nicht. Die meisten Girokonten, die als kostenlos beworben werden, sind nicht bedingungslos kostenlos. Oftmals werden nur dann keine Gebühren erhoben, wenn es als Gehaltskonto genutzt wird, beziehungsweise ein monatlicher Geldeingang von mindestens 1.200 Euro erfolgt. Wer diese Bedingungen nicht erfüllen kann, muss in diesen Fällen Gebühren zahlen - „kostenlos-Werbung“ hin oder her.
Kostenlos ist bei vielen Banken, gleich ob Filialbank oder Direktbank, ebenfalls nur die Online-Kontoführung. Beleghafte Buchungen, wie die Einreichung eines Schecks, sind, genauso wie ausgedruckte Kontoauszüge, ein leicht zu übersehender Kostenfaktor, der ebenfalls berücksichtigt werden muss.
2. Die EC-Karte
Bei der EC-Karte unterscheiden sich die Angebote der Banken kaum. Sie sind praktisch immer kostenlos und können zum Bezahlen und Geldabheben verwendet werden. Interessant ist allenfalls noch die Anzahl der Automaten, an denen man mit der EC-Karte kostenlos Geld abheben kann.
3. Die Kreditkarte
Im Gegensatz zur EC-Karte bietet sich die Kreditkarte als Unterscheidungsmerkmal zwischen verschiedenen Girokonto-Angeboten geradezu an. Auch hier wird, wie bei der Kontoführung, oftmals mit dem Prädikat kostenlos geworben. Auch hier ist Vorsicht angebracht, denn nur die wenigsten Banken packen ihre VISA Karten und MasterCards tatsächlich als kostenlose Zugabe zum Girokonto. Meist ist nur das erste Jahr kostenlos, danach fallen Jahr für Jahr Gebühren an.
Abgesehen von den jährlich zu entrichtenden Gebühren, gibt es zwei weitere Kostenfaktoren bei einer Kreditkarte: das Bezahlen und das Geldabheben. Während man im Euro-Raum grundsätzlich kostenlos mit der Kreditkarte bezahlen kann, sieht es außerhalb des Kontinents etwas anders aus. Ob in den USA, Argentinien oder Japan, in praktisch allen Staaten wird bei der Bezahlung mit dem Plastikgeld eine Gebühr fällig.
Anders beim Geldabheben: Einige wenige Banken geben ihren Kunden VISA-Karten, mit denen man weltweit kostenlos Bargeld abheben kann. Die anderen Kreditinstitute jedoch haben Karten im Programm, mit denen Bargeld nur gegen eine Gebühr abzuheben ist – und das ebenfalls weltweit. Wer viel verreist, sollte also aufmerksam Kreditkarten vergleichen.
4. Der Guthabenzins
Meist lächerlich niedrig oder erst gar nicht vorhanden, führt die Guthabenverzinsung ein Schattendasein bei den meisten Girokonten. Wer allerdings keine Lust darauf hat, immer wieder größere Beträge zwischen Giro- und Tagesgeldkonto hin- und herzuschieben, sucht sich eines der wenigen Girokonten, die gute Zinssätze anbieten.
5. Der Dispozins
Im Gegensatz zum Guthabenzins fehlt der Dispozins bei keinem Girokonto – wenig überraschend, verdienen die Banken doch viel Geld bei der Überziehung des Kontos. Wer sein Konto regelmäßig in den roten Bereich bringt, sollte also besser auf den Dispozins achten, der von Bank zu Bank durchaus um bis zu sieben Prozentpunkte schwanken kann.
Vergleichen & Informieren
Eines sollte klar sein: Bevor man sich auf die Suche nach einem Girokonto macht, muss man sich erst einmal darüber klar werden, auf welche Details man eigentlich überhaupt Wert legt. Wer sich vorher gut informiert, findet in Girokonto Vergleich schnell ein Konto, das zu den eigenen Bedürfnissen passt. Und vermeidet so eine lange Suche mit zweifelhaftem Ausgang. Den ein unpassendes Konto kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld.
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