Steuerrechtliche Definition von Gegenständen als Geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG)
Eine Definition oder Deklaration als geringwertiges Wirtschaftsgut unterliegt bestimm... mehr
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten versuchen Menschen mit noch mehr Engagement als ohnehin, die eigene Zukunft abzusichern und finanziell gut dazustehen. Bedenkt man, wie dramatisch die Prognosen bezüglich der Entwicklung des Sozialstaates erscheinen, liegt es auf der Hand, dass sich Versicherte nach Alternativen zur staatlichen Altersvorsorge umschauen. Die Möglichkeiten sind ebenso vielfältig wie teilweise undurchsichtig für den Laien.
Neben der inzwischen überaus beliebten Pflegeanleihe, die besonders deswegen reizvoll ist, weil der Pflegemarkt in der Bundesrepublik nicht nur stetig wächst und somit eine lohnende Investitionsstelle darstellt. Auch das Risiko ist mehr als überschaubar dank relativ kurzer Laufzeiten und 100% Rückzahlung.
Eine andere Alternative stellen so genannte Inhaberteilschuldverschreibungen dar. Hierbei handelt es sich um ein Schriftstück in Form einer Urkunde. Eine Inhaberteilschuldverschreibung funktioniert insofern, dass der Inhaber einer solchen Urkunde vom Aussteller eine festgelegte Summe, die in der Urkunde erwähnt wird, einfordern kann zu einem bestimmten Zeitpunkt. Zu beachten für einen Aussteller solcher Urkunden ist dabei, dass die Leistungen an jeden zu entrichten sind, der oder die im Besitz der Schuldverschreibung ist. Im Gegenzug muss dem Aussteller die Urkunde ausgehändigt werden, ohne diese fällt keine Zahlungspflicht an.
Wie deutlich zu erkennen ist, liegt bei einer Inhaberschuldverschreibung in gewisser Weise eine Verwandtschaft zum altbekannten Schuldschein vor, der nicht immer ohne skeptische Blicke gesellschaftlich anerkannt ist. Im Vergleich zur sicheren Pflegeanleihe dienen Inhaberschuldverschreibungen zwar auch der Absicherung. Das Risiko in diesem Fall stellt sich für den Investor jedoch ungleich größer dar. Vorrangig nutzen Unternehmen Inhaberschuldverschreibungen für Beschaffung größeren Kapitals, worin viele Anleger große Chancen sehen. Die Schuldverschreibungen sind jedoch Gewinnabhängig.
So verlockend die Gewinnaussichten auch für Anleger zunächst klingen mögen mit versprochenen hohen Zinssätzen. Geht es dem ausstellenden Unternehmen später schlechter, bleibt vielfach eine Zahlung aus. Beispiele gibt es mittlerweile viele hierfür. Pflegeanleihen bieten da im Direktvergleich sichere Investitionsmöglichkeiten, wenngleich risikofreudig Anleger bei den Inhaberschuldverschreibungen durchaus im positiven Falle richtig profitieren können.
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