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Der gesetzlich versicherte Privatpatient

spezielle Krankenzusatzversicherung für GKV-Versicherte

Mit Beginn der vor kurzem in Kraft getretenen neuen Honorarregelungen für Ärzte durch die gesetzlichen Krankenkassen wird die Ungleichbehandlung von Kassenpatienten und Privatpatienten mehr und mehr ein ernstes Thema.

Während ein Arzt für die Behandlung eines gesetzlich Versicherten gerade einmal ca. 30 Euro im Quartal erhält, wird seine Arbeit bei Privatpatienten nach seinem wirklichen Aufwand vergütet.

Die beitragsmäßigen Unterschiede sind hierbei gewaltig und erklären auch diese Ungleichbehandlung.

Doch welche Möglichkeiten hat ein gesetzlich Versicherter, um ebenfalls eine angemessene Behandlung zu erhalten. Ein Wechsel in die private Vollversicherung ist aufgrund verschiedener gesetzlicher Vorschriften nicht ohne weiteres möglich.

Abhilfe schafft hier eine spezielle ambulante Krankenzusatzversicherung , die bei GKV-Patienten eine Behandlung wie bei einem Privatpatienten erstattet.

Diese Art der Zusatzversicherung unterscheidet sich von den gewöhnlichen Ergänzungstarifen für wenige Euro im Monat dahingehend, dass hier eine Erstattung der Arzthonorare nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ohne Begrenzung möglich wird.

Dies wiederum erlaubt dem behandelnden Arzt, dem Patienten wirklich alle nötigen Behandlungen anbieten zu können, ohne dass er dabei kostenlos arbeiten muss.

Eine Behandlung durch reine Privatärzte ist ebenfalls möglich, genauso wie eine Behandlung durch Heilpraktiker oder Ärzte für Naturheilkunde.

Kombiniert mit einer guten Zahnzusatzversicherung und einer stationären Zusatzversicherung wird dem pflichtversicherten GKV-Mitglied die Möglichkeit gegeben, den Privatversichertenstatus zu erhalten.

Leider ist eine solche Versicherung nur dann abschließbar, wenn vor Beantragung der Gesundheitszustand gut ist. Kleinere Erkrankungen wie eine Allergie sind hierbei in der Regel kein Grund für eine Ablehnung durch den Versicherer, jedoch können Risikozuschläge erhoben werden.

Im Krankheitsfall jedoch zeigt sich die Stärke einer solchen Krankenzusatzversicherung. Denn ein langes Warten auf Arzttermine oder eine sehr eingeschränkte medizinische Versorgung wird es dann nicht mehr geben.

Insofern ist eine solche ambulante Zusatzversicherung für all diejenigen Interessant, denen ihre Gesundheit ein paar Euro im Monat wert ist, die aber im Krankheitsfall auf die best mögliche medizinische Versorgung zurückgreifen möchten.

So ungerecht das heutige System mit den ganzen Unterschieden zwischen Kassen- und Privatpatienten auch ist. Eine kleine Lösung bietet eine solche Krankenzusatzversicherung.

von VersSpezi
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Fragen zum Beitrag: “Der gesetzlich versicherte Privatpatient ”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 1
Autor:

Hombre [Gast]

Hallo VersSpezi,

habe Deinen Kommentar mit Interesse gelesen. Ich überlege gerade bei der GKV in den Tarif der "Kostenerstattung" -auch für den ambulaten Bereich- zu wechselen.

Ich bin auf der Suche nach einer priv. Zusatzverischerung, die nun auch die Honorare der Ärzte bei einer ambulanten Behandlung übernimmt. Leider finde ich bei dem "ambulanten Tarif" immer nur die Übernahme von Heilpraktikern oder die Übernahme von Zuzahlung von Medikamenten - aber nie die Übernahme der Arzthonorare.

Kannst Du mir da weiterhelfen?

Gruß

Hombre

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