Finanzen & Versicherung

rating
0 Bewertungen

Die Beiträge der freiwilligen Krankenversicherung

In Deutschland steigen die Beiträge der freiwilligen Krankenversicherung laufend wofür zahlreiche Gründe im Gesundheitssystem verantwortlich sind.

krankenversicherung
© BK - Fotolia.com

Das deutsche Gesundheitssystem befindet sich seit über fünfzehn Jahren in einem ständigen Wandel und kostet jährlich etwa 240 Milliarden Euro wovon rund 140 Milliarden Euro aus den monatlichen Beiträgen der Versicherten der Krankenversicherung stammen. Wer in Deutschland selbstständig ist der hat die Möglichkeit freiwillig Beiträge an die Krankenversicherung seiner Wahl monatlich zu zahlen. Dabei kann er sowohl in eine gesetzliche als auch private Krankenversicherung seine monatlichen Beiträge zahlen je nach eigenen Interesse und Wünschen.

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung kann der Selbstständige zwischen 260 Krankenkassen wählen die alle unterschiedlich hohe Beitragssätze haben. Die Höhe der Beiträgssätze hängt entscheidend von der jeweiligen Mitgliederstruktur der Krankenkassen ab. Wenn die Krankenkasse eine schlechte Mitgliederstruktur also viele Senioren, Arbeitslose oder chronisch Kranke hat wirkt sich dies auf den Beitragssatz entscheidend aus und liegt durchschnittlich bei vierzehn Prozent. Die Krankenkassen mit einer ungünstigen Mitgliederstruktur profitieren allerdings von dem Risikostrukturausgleich.

In diesen milliardenschweren Risikostrukturausgleich zahlen überwiegend die Krankenkassen ein deren Mitgliederstruktur gut ist und zwar etwa fünfzig Prozent der jährlichen Beitragseinnahmen ihrer Mitglieder. Dies hat dazu geführt dass die Zahlerkassen trotz ihrer günstigen Mitgliederstruktur ihren Beitragssatz anheben müssen oder nicht senken können weil die Zahlungen in den Risikostrukturausgleich jedes Jahr zunehmen. Wer sich als Selbstständiger für die Zahlung von Beiträgen in die freiwillige Krankenversicherung entscheidet der sollte vorher einen Krankenkassenvergleich durchführen um Geld sparen zu können.

Einen Krankenkassenvergleich bieten heute bereits hunderte Webseiten und Portale an die sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigen. Bei einem solchen Krankenkassenvergleich wird die aktuelle Krankenkasse ausgewählt, der Beitragssatz und das monatliche Bruttoeinkommen eingetragen. Mit diesen eingetragenen Daten werden nun hunderte Krankenkassen und deren Beitragssätze miteinander verglichen und angezeigt. Nun wird die günstigste Krankenversicherung ausgewählt und meldet sich dort an. Der Wechsel zu der neuen Krankenkasse ist nach zwei Monaten abgeschlossen. Bei den monatlichen Beiträgen an die freiwillige Krankenversicherung können durch einen Krankenkassenvergleich jährlich einige hundert Euro gespart werden.

 
Teilen
Gestellte Fragen: 0

Fragen zum Beitrag: “Die Beiträge der freiwilligen Krankenversicherung”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 0

Video zum Thema: “Die Beiträge der freiwilligen Krankenversicherung”

Verwandte Artikel

18.05.2011

Autosteuer berechnen

18.05.2011

Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig

18.05.2011

Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung

18.05.2011

Nicht alle Anbieter bieten einen Rechtsschutz ohne Wartezeit an

18.05.2011

Pferdehaftpflicht – Auswahl der Tarife und wie läuft ein Schadensfall ab?

18.05.2011

Private Krankenversicherung

18.05.2011

Risikolebensversicherung

Meistgelesen in dieser Rubrik

Meistgelesen
18.05.2011 | Aufrufe: 21435

Was Sie über die Krankenversicherungspflicht wissen müssen

18.05.2011 | Aufrufe: 18154

Krankengeldberechnung bei Angestellten

20.09.2011 | Aufrufe: 17581

Ein paar Gedanken zu Selbstmordmethoden

18.05.2011 | Aufrufe: 17144

Rentensteuer

18.05.2011 | Aufrufe: 14771

Beiträge für die Krankenversicherung berechnen

18.05.2011 | Aufrufe: 11488

Ein geldwerter Vorteil beim PKW bedeutet Unabhängigkeit

18.05.2011 | Aufrufe: 9862

KFZ-Steuer Berechnung ist auch für Laien möglich

18.05.2011 | Aufrufe: 9107

Erwerbsunfähigkeitsrente

18.05.2011 | Aufrufe: 8430

EU-Rente oder auch Erwerbsunfähigkeitsrente

18.05.2011 | Aufrufe: 7619

Arbeitslos, aber krankenversichert?

Empfehlungen