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Private Krankenversicherung für Selbständige im Test

Lieber gesetzlich oder doch privat versichern?

Selbständige und Freiberufler stehen vor der Wahl, ob sie in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert bleiben wollen, oder den Schritt in die Private Krankenversicherung tun. Doch diese Wahl alleine an Aspekten eines günstigeren Beitrages auszumachen, ist der falsche Weg. Zuvor sollte man sich nämlich die genauen Unterschiede der beiden System verinnerlichen. Die gesetzliche Krankenversicherung stellt eine gesundheitliche Grundversorgung dar. Leider wurde und wird immer wieder vom Gesetzgeber versucht, diese Grundversorgung weiter einzugrenzen. Besonders Selbständige traf es hier in den letzten Jahren sehr hart. Die Debatte über den Wegfall des wichtigen Krankengeldes für Selbständige brachte eine heftige Diskussion hervor, die letztlich gänzlich das Vertrauen in die gesetzliche Krankenversicherung zunichte machte. Eine private Krankenversicherung ist hier anders. Der Beitrag und das Leistungsniveau sind festgelegt und richten sich an den gewählten Tarifen, dem Alter und Gesundheitszustand der versicherten Person, also nicht nach dem Verdienst oder Einkommen, wie es in der gesetzlichen Krankenversicherung der Fall ist. Man hat hingegen die freie Entscheidung, ob man höheren Wert auf die Behandlung im Krankenhaus oder ambulanten Bereich legt, ob man lieber Selbstbehalte vereinbart, um den nötigen Spielraum für ein ordentliches Krankentagegeld zu schaffen, oder vieles andere. Fakt ist - zu einer richtigen Gesundheitsvorsorge zählt ein Krankentagegeld, welches dem Unternehmer oder Selbständigen im Falle einer Krankheit finanziellen Ausgleich für die weiterlaufenden Personal- und Betriebskosten zuteil werden lässt. Und das ist in der Regel am günstigsten, wenn dieses mit einem Vollversicherungstarif kombiniert ist. Dies gilt auch für andere Tarife. Auch die Behandlung beim Arzt ist eine bessere. Oder haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Personen direkten Zutritt zum Arzt bekommen, wohingegen andere bis zu mehreren Stunden im Wartezimmer verbringen müssen? Ärzte können bei Privatversicherten bis zum dreifachen Gebührensatz abrechnen - dies schafft Spielraum für eine bessere Behandlung und schnelleren Terminen. Die vielen Leistungsbegrenzungen wie in der gesetzlichen Krankenversicherung bestehen hier ebenfalls nicht. Doch bevor man als Selbständiger vorschnell in die private Krankenversicherung wechselt, empfiehlt sich ein kostenloser Vergleich mehrerer Gesellschaften. Denn oftmals sind die Beiträge für identische Tarife bei Versicherer A deutlich höher, als bei Versicherer B. Erkennt man dies im Vorfeld, so sparen Sie eine Menge Geld ein. Einen kostenlosen Vergleich können Selbständige über die Seite

http://www.wissen-private-krankenversicherung.de/html/selbstaendige-vergleich.html

veranlassen. Auf Wunsch kann hier auch der Kontakt zu einem zertifizierten Makler hergestellt werden, der den Versicherungsschutz eingehend mit dem Selbständigen erörtert, und ein individuelles Angebot erstellt. Auch vor einem Wechsel ist ein Vergleich immer anzuraten.

von Roger
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