Bei der Umsatzsteuervoranmeldung wird am Schluss abgerechnet
Die Umsatzsteuervoranmeldung muss vom Unternehmer je nach dem monatlich oder viertelj... mehr
Bis zum Dezember 2008 lohnte sich für gesetzlich Versicherte zumindest aus finanzieller Sicht ein Wechsel der Krankenkasse: Bei den mehr als 200 Krankenkassen schwankten die Beiträge zwischen weniger als zwölf Prozent bis mehr als 15 Prozent. Wer sich für eine Krankenkasse mit günstigerem Beitragssatz entschieden hatte, konnte monatlich einige Prozentpunkte des Krankenversicherungssatzes einsparen und behielt damit mehr Netto vom Brutto. Je nach Einkommenssituation konnte diese Ersparnis bis zu mehreren hundert Euro jährlich betragen, was den Krankenkassenwechsel für viele Arbeitnehmer äußerst attraktiv machte.
Als Profiteure gingen Krankenkassen mit einer jungen Mitgliederstruktur aus dem Wettbewerb um die billigste Krankenkasse hervor. Besonders Ortskrankenkassen mit vielen älteren und beschäftigungslosen Versicherten verloren hingegen junge, preisbewusste Mitglieder an die günstigere Konkurrenz. Diesem Wettbewerb hat die Bundesregierung mit ihrem neuen Gesundheitsfonds zum 1. Januar 2009 schließlich ein Ende gesetzt. Zu Beginn des Jahres 2009 galt für alle gesetzlichen Krankenkassen ein einheitlicher Krankenversicherungssatz von 15,5 Prozent. Zum 1. Juli 2009 hat die Bundesregierung diesen Einheitssatz auf 14,9 Prozent abgesenkt. Der ermäßigte Krankenversicherungssatz betrug bis zum 1. Juli 2009 14,9 Prozent und aktuell 14,3 Prozent. Mit dem einheitlichen Versicherungsbeitrag für alle gesetzlichen Krankenkassen sollte der Wettbewerb zu Gunsten des Leistungsumfangs gestärkt werden. Alle Krankenkassen versuchen ihre Mitglieder so heute mit Zusatzprogrammen zu binden.
Wer unter den Privaten die billigste Krankenkasse sucht, sollte sich ausreichend beraten lassen. Mit dem Gesundheitsfonds bieten auch die privaten Kassen einen Basistarif an, der sich am Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen orientiert. Die privaten Krankenkassen halten vom Basistarif bis zu Top-Tarifen zahlreiche Wahlmöglichkeiten für Selbständige und Arbeitnehmer mit Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze bereit. Experten gehen davon aus, dass privat Krankenversicherte auch in Zukunft mit steigenden Beiträgen rechnen müssen. Billige Tarife beinhalten bei den Privaten heute schon unattraktive Selbstbeteiligungen und einen abgespeckten Leistungsumfang. Jeder privat Versicherte sollte sich vor der Tarifwahl daher ausführlich beraten lassen.
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