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Festverzinsliche Anleihen mit hohen Renditen

Festverzinsliche Anleihen wandern immer häufiger ins Depot. Sie erzielen nämlich gute Renditen und stellen zugleich eine sehr sichere Geldanlage dar.

festverzinsliche anleihen
© Andre Bonn - Fotolia.com

Bis lang war es so, dass sich nur sehr wenige beziehungsweise verhältnismäßig wenige Privatanleger für Anleihen interessiert und auch in diese investiert haben. Doch in letzter Zeit ist festzustellen, dass es sich hierbei um eine Anlageform handelt, die sich einer immer größeren Beliebtheit erfreut und in immer mehr Depots zu sehen ist. Neben den schon immer beliebten Anlageformen wie zum Beispiel Aktien oder Investmentfonds scheinen sich die Anleihen langsam aber sicher einzureihen.

Wenn Privatanleger in Anleihen investieren, dann investieren sie in aller Regel in festverzinsliche Anleihen. Diese sind nämlich besonders einfach zu verstehen und bürgen ein deutlich geringeres Anlagerisiko, wie man es bei anderen Anleihentypen vorfindet. Im Prinzip ist das Anlageprinzip bei festverzinslichen Anleihen ganz simpel: die Anleihe wird jedes Jahre zu einem immer gleich bleibenden – also festen – Zinssatz verzinst. Dieser Zinssatz wird in der Anlegerwelt auch als Kupon bezeichnet. Möchte man nun in entsprechende Papiere investieren, so muss man lediglich auf deren Kuponhöhe achten. Anhand dieser ist sofort erkenntlich, in welcher Höhe die jährliche Verzinsung erfolgt.

Ob die Verzinsung oder genauer gesagt die Zinsgutschrift jeweils jährlich oder am Ende der Gesamtlaufzeit erfolgt hängt wiederum vom Anleihetyp ab. Es gibt festverzinsliche Anleihen bei denen die Zinsgutschrift jährlich erfolgt, bei anderen wiederum erst zum Ende der Laufzeit – aber dann natürlich unter Berücksichtigung des Zinseszinseffekts. Die Verzinsung bezieht sich allerdings immer nur auf den Nominalwert, welcher für gewöhnlich bei 100 Euro liegt. Da die Wertpapiere jedoch handelbar sind, kann es durchaus möglich sein, dass man eine Anleihe auch einmal unter dem Nominalwert ergattern kann. In solch einem Fall macht man gleich einen doppelten Gewinn, denn der Zins bezieht sich auf den Nominalwert – also auf einen größeren Betrag als auf den, den man entrichtet hat. Und des Weiteren zahlt der Emittent – also der Anlageausgeber – stets den Nominalwert zurück.

Sollte man es sich nicht zutrauen in einzelne festverzinsliche Anleihen zu investieren, so kann man das Risiko auch streuen. Inzwischen gibt es nämlich zahlreiche Fonds die an den Anleihemärkten gut investiert sind, und ihren Anteilseignern sehr gute und vor allem auch sichere Renditen garantieren.

 
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von Jamie Krämer  27.08.2008
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