Lohnt sich ein Versicherungsvergleich der Riester Rente?
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Bundesschatzbriefe gelten gemeinhin als sichere Geldanlage: Durch den festgeschriebenen Zinsverlauf und den Bund als Herausgeber der Papiere dürfte ein Verlust der Zinsen oder des angelegten Geldes als äußerst unwahrscheinlich angesehen werden. Wie sieht es aber mit den Zinsen und Konditionen bei Bundesschatzbriefen aus? Bundesschatzbriefe wurden aufgrund ihres konservativen Images in der Vergangenheit von einigen Anlegern eher gemieden. In Zeiten einer internationalen Finanzkrise und hohen Kursschwankungen an der Börse dürften festverzinsliche Wertpapiere von vielen Anlegern jedoch wieder verstärkten Zuspruch erfahren. Zudem wurden die Zinsen für Bundesschatzbriefe erhöht: Der Einstiegszinssatz der Papiere liegt momentan bei ansehnlichen 4% (August 2007) und steigt über die Jahre hinweg noch etwas an.
Anleger sollten beachten, dass ein Depot bei der Bundeswertpapierverwaltung die Verwaltung der Bundesschatzbriefe zu günstigen Konditionen ermöglicht: Für die Verwaltung und die vorzeitige Rückgabe der Papiere fallen dort normalerweise keine Gebühren an. Andernfalls sollten fällige Gebühren in die Berechnung der Rendite miteinbezogen werden: Schmälern diese doch möglicherweise den Gewinn und die Freude an den derzeit hohen Zinsen für Bundesschatzbriefe.
Ein weiterer Punkt dem Anleger Aufmerksamkeit schenken sollten ist der, dass die Zinsen für Bundesschatzbriefe ein Einkommen darstellen und als solche natürlich auch versteuert werden müssen. Die Zinsen werden dabei, je nach Typ, jährlich oder am Ende der Laufzeit ausbezahlt.
Wofgang Mütternich
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