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Als Hausfrauenkredite bezeichnet man Darlehen, die an Frauen ausgezahlt werden, die keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen und die deshalb über kein eigenes Arbeitseinkommen verfügen. In der Regel handelt es sich bei den Kreditnehmerinnen um Ehefrauen, die sich um den Haushalt und die Kinder kümmern, während die Ehemänner das Geld verdienen.
Die Vergabe eines Kredites ist immer an eine wesentliche Voraussetzung geknüpft: Der Kreditnehmer muss in der Lage sein, das Darlehen vertragsgemäß zurückzuzahlen. Damit er das tun kann, muss er in der Regel über ein ausreichendes Einkommen verfügen. Nach Abzug der Fixkosten zum Beispiel für die Wohnungsmiete, für das Auto, für Versicherungen und Lebensmittel sowie Kleidung muss jeden Monat ein ausreichend hoher Betrag verbleiben, mit dem die Kreditraten bedient werden können.
Bevor sie einen Kredit bewilligt, führt eine Bank deshalb in der Regel nicht nur eine Schufa-Anfrage durch, sondern fordert auch Unterlagen zur Einkommenssituation des Antragstellers an. Bei Angestellten handelt es sich dabei um aktuelle Gehaltsabrechnungen und unter Umständen die zugehörigen Bankbelege, auf denen die Zahlungseingänge dokumentiert sind. Bei Selbstständigen werden aktuelle Bilanzen bzw. Gewinn- und Verlust-Rechnungen sowie Steuerbescheide verlangt.
Bei Hausfrauenkrediten gibt es in diesem Zusammenhang natürlich ein Problem: Die Frau arbeitet ausschließlich im eigenen Haushalt und versorgt die Kinder, sie verdient also kein Geld. Deshalb ist sie auch nicht in der Lage, einen Kredit aus eigenen Mitteln zu tilgen. Damit sie trotzdem ein Darlehen bekommen kann, ist die Mitwirkung des Ehemannes, anderer Familienangehöriger oder von Freunden erforderlich. Irgendjemand aus dem genannten Personenkreis kann eine Bürgschaft für den Hausfrauenkredit übernehmen. Das bedeutet: Kann die Darlehensnehmerin die Raten nicht bezahlen, kann sich die Bank das Geld beim Bürgen holen.
Eine weitere Möglichkeit, Hausfrauenkredite trotz fehlenden Einkommens zu erhalten, ist die Stellung von Sicherheiten. Das können beispielsweise Bausparverträge oder Lebensversicherungen mit entsprechendem Guthaben sein, auch Wertpapiere oder Sparpläne kommen in Frage. Diese Vermögenswerte könnten von der Bank zu Geld gemacht werden, falls es bei der Rückzahlung des Hausfrauenkredites zu Problemen käme.
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Kommentare
Frechheit [Gast]
erst steht da für hausfrauen kredit und dann muss mann einen arbeitsplatz haben, wie soll das gehn wenn mann allein erziehend ist