Steuersätze - In Deutschland recht kompliziert
Die Steuersätze in Deutschland sind unterschiedlich und hängen entscheidend vom eigen... mehr

Normalerweise dauert eine Immobilienfinanzierung mehrere Jahrzehnte, daher kann man neben einem festen Zinssatz über diesen Zeitraum auch einen Variablen wählen, der gegebenenfalls an aktuelle globalwirtschaftliche Entwicklungen angepasst wird. Beides hat Vor- und Nachteile, bei einem variablen Zinssatz sind die Zinsen am Anfang in aller Regel niedriger, wobei deren zukünftige Entwicklung schwer vorhersehbar ist. Um die Raten fest in einem monatlichen Sparplan zu kalkulieren, empfiehlt es sich, den Zinssatz über einen großen Zeitraum festschreiben zu lassen. Grundsätzlich sind die Staffeln von 5, 10, 15, 20 oder 25 Jahren möglich, wobei 25 Jahre die maximale garantierte Zeitspanne von fixen Zinssätzen darstellt.

Der Zinssatz ist weiterhin von der Höhe des Eigenanteiles an der Investitionssumme abhängig. Beispielsweise gibt es besonders gute Konditionen, wenn man etwa 60 % des Schätzwertes der Immobilie bei einem Zuschlag als Eigenleistung investiert. Damit wird der Bank versichert, dass man selber bereit ist, ein hohes Risiko zu gehen, um sich den Traum einer Immobilie zu erfüllen. Zinssätze werden hauptsächlich nach Ausfallrisiken kalkuliert. Daneben ist auch eine 100-%-Finanzierung möglich, allerdings sind die Zinsen dafür deutlich höher. Neben den üblichen Sicherheiten verlangen Institute bei Immobilienkrediten den Eintrag der Schuld im Grundbuch. Ein Notar beurkundet diese Grundschuld, wobei dessen Honorar oft vom Immobilieninteressenten beglichen werden muss. Kommt es zu einem Zahlungsausfall oder einer Insolvenz des Kreditnehmers, geht die Immobilie automatisch in den Besitz der Bank über, die das Objekt weiter verkaufen kann.
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