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Studentenversicherung - was lohnt sich für wen

Studenten dürfen sich von der Versicherungspflicht der gesetzlichen Studentenversicherung befreien lassen und sich privat versichern.

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© Robert Kneschke - Fotolia.com
Das Studium beginnt und eine sehr spannende und teilweise neue Zeit beginnt. Der angehende Student, gerad frisch mit dem Abitur ausgestattet hat nun einige Dinge zu beachten, die seine nächsten Studienjahe maßgeblich beeinflussen können.

Dem Studenten steht es frei sich innerhalb von 3 Monaten von der gesetzlichen Versicherungspflicht für Studenten befreien zu lassen, um sich privat zu versichern. Allerdings ist dies nicht ganz so einfach, denn ein Großteil der Studenten sind mit Anfang 20 trotzdem versicherungspflichtig in der Familienversicherung ihrer Eltern. Von dieser können sie sich nicht so einfach befreien lassen, macht oft auch wenig Sinn, denn schließlich kostet diese Krankenversicherung erste einmal nichts.

Mit Vollenendung des 25 Lebensjahres endet die Möglichkeit und gleichzeitige Pflicht der Familienversicherung. Der Student wird nun versicherungspflichtig in der gesetzlichen Studentenversicherung und nun hat er die Möglichkeit sich innerhalb von 3 Monaten von dieser befreien zu lassen, um sich in einer privaten Studentenversicherung zu versichern.

Welche Vor- und Nachteile hat dies?

Die gesetzliche Studentenversicherung hat den Vorteil, dass sie erstmal relativ günstig ist. Mit einem Beitrag von ca. 60-70 Euro im Monat ist der Student dort krankenversichert. Wer jedoch die schlechten Leistungen der gesetzlichen Studentenversicherung aufbessern möchte, könnte über den Abschluss einer Krankenzusatzversicherung nachdenken, was dann allerdings insgesamt schon gar nicht mehr so günstig ist.

Die Alternative wäre eine private Studentenversicherung, die oftmals nicht teurer ist als die Alternative : gesetzliche Studentenversicherung + Zusatzversicherung.

Wie dem auch sein, die gesetzliche Studentenversicherung endet spätestens mit dem 14. Fachsemester bzw. bei Vollendung des 30. Lebensjahres und dann wird es ziemlich teurer. Teurer auf jeden Fall als eine private Studentenversicherung, die dazu aber wesentlich mehr bietet. Sie bietet sogar mehr als die dann teurere Kombination gesetzlichen Studentenversicherung und Zusatzversicherung.

Die Wahl zwischen gesetzlicher und privater Studentenversicherung stellt sich bei ehemals beihilfeberechtigten Studenten gar nicht erst, denn hier bliebt nur die private Krankenversicherung. Der Wechsel in eine günstigere Studentenversicherung macht aber auch hier oft Sinn. Studentenversicherungen sind oft ohne Alterungsrückstellungen kalkuliert, so dass der ohnehin finanziell meist nicht so liquide Student hier zumindest während des Studiums viel sparen kann.

Besonders für männliche Studenten lohnt sich die private Studentenversicherung immer, sofern bei Antragstellung der Student gesund ist.

Wichtig ist anzumerken, dass ein Wechsel von gesetzlicher ind private Studentenversicherung nicht mehr möglich ist. Erst wieder nach dem 14. Semerster bzw. dem 30. Lebensjahr, wenn die Mitgliedschaft bzw. Berechtigung in der gesetzlichen Studentenversicherung automatisch endet.

Autor: Daniel Steinberger

von VersSpezi
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