Thema Zweitwagen: versichern und Geld sparen
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Das Sparbuch ist immer noch die beliebteste Sparform in Deutschland, wird aber dicht gefolgt von den Tagesgeldern. Vor allem Direktbanken zahlen für Anlagen auf dem Tagesgeldkonto überdurchschnittlich gute Zinsen und bieten gleichzeitig eine bequeme und kostenlose Kontoführung an. Nach der letzten Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank zahlen viele Banken Guthabenszinsen bis zu 4 Prozent und mehr.
Während das Sparbuch bei Einzahlungen oder Abhebungen immer am Schalter vorgelegt werden muss, steht das Tagesgeldkonto dem Anleger rund um die Uhr via Internet-Banking oder Telefon-Banking zur Verfügung. Damit kann das eingezahlte Geld jederzeit wieder auf das Referenzkonto, meist das eigene Girokonto, abgerufen werden. Da keine Kündigungsfristen zu beachten sind, steht das Geld am folgenden Banktag auf dem Girokonto des Anlegers wieder bereit.

Bei der Wahl des günstigsten Anbieters von Tagesgeldkonten lohnt ein Blick ins Internet. Auf zahlreichen Websites wird ein Tagesgeldkonto-Vergleich angeboten, der die Konditionen verschiedener Banken gegenüberstellt. Nach der Wahl des Anlagebetrages und der Laufzeit werden die Top 10 oder Top 20 der Anbieter von Tagesgeldern aufgelistet. Weitere Details zum jeweiligen Angebot und die errechneten Zinsen runden das Angebot des Vergleichs ab.
Wenn der beste Anbieter gefunden ist, gelangt der Anleger vom Tagesgeldkonto-Vergleich per Link direkt zur Homepage der Bank. Hier kann meist über ein Formular die Eröffnung des Tagesgeldkontos sofort online beantragt werden. Nach Zusendung des Vertrages und der neuen Kontonummer kann das Anlagekapital transferiert werden. Die Banken überweisen die Zinsen entweder monatlich oder vierteljährlich auf das Tagesgeldkonto. Bleiben die Zinsen auf dem Konto stehen, werden sie gemeinsam mit dem Gesamtkapital verzinst. Es entsteht der so genannte Zinseszinseffekt. Weitere Zuzahlungen sind durch den Anleger jederzeit in beliebiger Höhe möglich.
Die Konditionen auf einem Tagesgeldkonto sind grundsätzlich variabel, das bedeutet die Bank kann sie täglich an die Zinsentwicklung anpassen. Dagegen gelten die Zinsen bei einem Festgeld immer für den vereinbarten Anlagezeitraum, beispielsweise 30 oder 90 Tage. Viele Anbieterbanken halten aber auch beim Tagesgeld die Zinsen über einen längeren Zeitraum konstant. Bei der Anlagehöhe können Banken einen Mindesteinzahlungsbetrag festlegen, beispielsweise 500 Euro. Verzinst wird in der Regel aber der gesamte Betrag auf dem 1. Euro. Da Tagesgelder oft nur für Privatpersonen angeboten werden, können die Banken auch einen Anlagehöchstbetrag festlegen.
Winfried Strauss
info[at]123tagesgeldkonto.de
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