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Gute Vorsorge mit der Ausbildungsversicherung

Die Ausbildungsversicherung ist eine gute Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass der Nachwuchs das Studium ohne Kredite durchziehen kann.

Um seinem Kind mit einer soliden Ausbildung einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, sollte man so früh wie möglich beginnen, Geld für diesen Fall zurückzulegen. Am sinnvollsten lässt sich das mit einer Ausbildungsversicherung realisieren.

Sie wird meistens als Sparplan abgeboten, bei dem kontinuierlich eine bestimmte Summe eingezahlt wird, die zu einer festen Fälligkeit mit Zins und Zinseszins zur Verfügung steht. Da man sich hier über einen sehr langen Zeitraum finanziell bindet, sollte man genau prüfen, ob die vorgesehene Summe auch zur Verfügung steht, wenn zum Beispiel einer der Elternteile arbeitslos wird. So kann es manchmal sinnvoll sein, einen geringeren Beitrag in die Ausbildungsversicherung einzuzahlen und die Beträge, die darüber hinaus gespart werden können, in eine kurzfristige Anlage, wie zum Beispiel ein Tagesgeldkonto zu stecken, wo man jederzeit wieder darauf zugreifen kann, wenn es im Familienfinanzhaushalt zu einem Engpass kommen sollte.

Jede Eventualität kann man damit freilich nicht ausschalten, denn wen sich das Kind entschließt, Pilot werden zu wollen, sind allein für die praktische Ausbildung in Arizona an die 80.000 Euro fällig. Aber weil die deutschen Fluglinien einen enorm hohen Bedarf haben und jeden übernehmen, der die Prüfung besteht, gewähren sie dafür auch die Kredite zu sehr günstigen Konditionen, mit denen keine Bank mithalten kann.

Doch auch ein mehrjähriges Studium ist ein erheblicher Kostenfaktor, den man mit einer Ausbildungsversicherung auffangen kann. Findige Köpfe haben errechnet, dass man fast vierzigtausend Euro zusammenbekommt, wenn man monatlich nur das für das betreffende Kind ausbezahlte staatliche Kindergeld anspart. Hier wirkt sich der extrem lange Ansparzeitraum aus, der durchschnittlich achtzehn Jahre beträgt und in dem sich einige Summen an Zinsen und Zinseszins ansammeln. Rechnet man hier noch die Steuererleichterungen hinzu, die durch die teilweise Anrechnung von Vorsorgeaufwendungen zu erzielen sind, dann wächst dieses Sümmchen noch einmal ein ganzes Stück.

Dann kann das Kind seine berufliche Laufbahn starten, ohne die Pistole der fälligen Rückzahlungen des Darlehensanteils vom Bafög im Rücken zu haben.

 
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