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Voraussetzungen für einen guten Entenbraten

Entenbraten zählt in Europa zu den am häufigsten auf den Tisch gebrachten Weihnachtsessen, wobei jeder Koch eine andere Rezeptur bevorzugt.

Wer zu Weihnachten einen Entenbraten servieren möchte, der sollte vor allem beim Kauf des Vogels auf einige Dinge aufpassen. Besonders günstig ist es, wenn man die Märkte auf den Geflügelhöfen nutzt, um sich seinen Braten zu beschaffen.

Dort hat man nicht nur den Vorteil der oft günstigeren Preise als im Einzelhandel, sondern kann sich auch vor Ort davon überzeugen, unter welchen Bedingungen das Federvieh gemästet worden ist. An einigen Stellen bekommt man sogar die Chance, sich seinen künftigen Entenbraten unter den noch lebenden Tieren aussuchen zu können und ihn dann einige Stunden später geschlachtet und gerupft abholen zu können. Eine bessere Frischegarantie kann man nirgends bekommen. Außerdem kann man sich dabei auch mit den Züchtern unterhalten und so in Erfahrung bringen, welche Futtermittel er verwendet und welche Medikamente bei ihm unter Umständen zum Einsatz kommen.

Doch auch der Einzelhandel füllt ab Mitte November die Kühltruhen mit dem leckeren Entenbraten. Dort hat man als Verbraucher nur die Chance, sich an den Daten zu orientieren, die auf der Folie aufgedruckt sind. Dort gibt es gesetzliche Vorschriften, die besagen, dass unter anderem das Herkunftsland angegeben sein muss. Die Lebensmittelwirtschaft vergibt inzwischen verschiedene Gütesiegel, die auch bei dem tiefgekühlten Federvieh zum Einsatz kommen.

Wer sich nicht sicher ist, dass er eine ganze Ente braucht, der kann beim Tiefkühlsortiment auch auf das Angebot an Ententeilen zugreifen. So werden Entenkeulen genauso angeboten wie beispielsweise Entenbrust oder verschiedene Innereien. Vor allem die Keulen erfreuen sich bei den Kunden großer Beliebtheit.

Dazu dürfte nicht zuletzt beitragen, dass sie sich mit einfachen Mitteln lecker zubereiten lassen, indem man sie zum Beispiel mit Öl bepinselt, mit verschiedenen frischen Kräutern bestreicht und anschließend im tiefen Backblech in der Backröhre bäckt. Dabei hat man nur den Nachteil, dass man sich etwas für die Soße einfallen lassen muss, wenn man nicht auf fertige Soßenzubereitungen aus dem Einzelhandel zurück greifen möchte.

Andererseits fällt bei dieser Art Entenbraten ins Gewicht, dass er am Ende deutlich weniger Fett beinhaltet, als wenn man in anbrät und anschließend aufgießt und gar kocht.

von Till Meier
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