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Wissenswertes rund um die Weihnachtsgans

Neben vielen anderen neuen Gerichten aus aller Welt erfreut sich auch die klassische Weihnachtsgans als Festtagsmenü großer Beliebtheit.

Daran kann auch die Tatsache nichts ändern, dass die Bemühungen vieler Menschen in Richtung einer fettarmen gesunden Ernährung gehen. Wichtig ist in dieser Hinsicht die Zubereitung der Weihnachtsgans. Das beginnt schon beim Einkauf.

Wer sicher gehen möchte, dass seine Weihnachtsgans eine gute Qualität hat, der sollte sie direkt beim Erzeuger kaufen. Viele Geflügelhöfe betreiben eigene Märkte, auf denen ab Anfang oder Mitte November die geschlachteten Tiere verkauft werden. Da hat man nicht nur eine Frischegarantie, sondern kann auch davon ausgehen, dass die Weihnachtsgans oft deutlich preiswerter zu haben ist als im Einzelhandel.

Sobald der leckere Weihnachtsbraten in der Pfanne landet, hat man als Koch oder Köchin wiederum großen Einfluss auf den Fettgehalt des Festtagsmenüs. Viele Hausfrauen sind inzwischen dazu übergegangen, dass beim Braten austretende Fett abzuschöpfen, um die Kalorienbombe Weihnachtsgans wenigstens etwas zu entschärfen.

Man muss sie auch nicht mit Speck ausstopfen, um einen saftigen Braten zu bekommen. Verwendet man dazu angebratene Salamiwürfel, bekommt man nicht nur eine sehr kräftige Geschmacksnote, sondern spart ebenfalls einen Großteil Fett ein.

Apropos Geschmack. Statt fertige Würzmischungen zu verwenden, bei denen ein Großteil mit chemischen Geschmacksverstärkern versehen wird, sollte man lieber zu frischen Kräutern greifen und selbst variieren. Das kann man im Vorfeld schon mal an ein paar Geflügelkeulchen testen, um nicht das Risiko ausgerechnet beim Weihnachtsbraten eingehen zu müssen.

Die meisten Hausfrauen servieren die Weihnachtsgans am liebsten mit Klößen oder Knödeln. Auch dort kann man sich selbst einmal versuchen. Wer keine Kartoffelpresse für den Anteil der rohen Kartoffelmasse bei verschiedenen Kloßarten hat, kann den Entsafter benutzen oder die Masse in ein großes Geschirrtuch knoten und in der Waschmaschine durch den höchsten Schleudergang jagen. Da sollte man nur vorher und nachher die Maschine gut durchspülen. Im Ernstfall reicht es auch, die Masse in ein festes Baumwolltuch einzurollen und es zu zweit kräftig zu wringen.

von Claus Ludwig
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