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Das erlebnisreiche Weihnachten in Dresden

Wer Weihnachten in Dresden verbringt, der kann sich nicht nur dem traditionellen Striezelmarkt widmen, sondern auch auf den Spuren der Vergangenheit wandern.

Wer Weihnachten in Dresden historisch erleben möchte, der ist auf dem Striezelmarkt schon mal an einer guten Adresse angelangt. Seine Traditionen reichen bis ins Jahr 1434 zurück. Friedrich II. räumte den Dresdner das Recht ein, regelmäßig Markttage abzuhalten. Dazu gehörte auch ein Markt am 23. Dezember, der somit als Vorläufer des klassischen Dresdner Striezelmarktes anzusehen ist. 1471 findet der Dresdner Stollen das erste Mal Erwähnung.

Die Bezeichnung des aus Weihnachten in Dresden nicht mehr wegzudenkenden Striezelmarktes stammt aus dem Jahr 1500, als man beginnt, ihn Striezelmontag zu nennen. Dabei stammt der Namensteil Striezel von dem leckeren Weihnachtskuchen gleichen Namens, der dort verkauft wird. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Markt weiter. 1631 konnte man dort beispielsweise erstmals Puppenstubenzubehör kaufen. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts kommen weitere Verkaufsstände dazu. Doch Weihnachten in Dresden bedeutet nicht nur, sich den Verkaufstraditionen widmen zu können. Ein einzigartiges Erlebnis ist die Mitternachtsmesse in der wieder aufgebauten Frauenkirche. Sie kann seit 2005 wieder besichtigt werden und erstrahlt nach elfjähriger Bauzeit wieder in altem Glanze.

Wer Weihnachten in Dresden verbringt, der sollte unbedingt an einer der Führungen mit dem Stadtfilius teilnehmen. Der abendliche Stadtrundgang im Schein der Fackeln bringt den Teilnehmern einen großen Teil der interessanten Geschichte Dresdens nahe. Doch auch die Weiße Flotte lockt in der Weihnachtszeit die Besucher an, wenn die Elbe die Fahrt mit den schmucken Raddampfern zulässt. Dabei hat man die Chance die Skyline der Stadt und die vielen Lichter, die im Advent die Stadt in hellem Glanze erstrahlen lassen, aus einer anderen Perspektive anschauen zu können. Während der Fahrt kann man genüsslich einen heißen Glühwein schlürfen, während die schweren Maschinen den Dampfer vorbei am einzigartigen Panorama der Bastei zuckeln lassen.

Wer Weihnachten in Dresden verbringt, der sollte auch der ganz in der Nähe gelegenen Lebkuchenstadt Pulsnitz einen Besuch abstatten und sich über die Traditionen der Herstellung der leckeren Weihnachtskuchen informieren.

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