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Oliver Bunzheim

Die MCSE IT-Zertifizierung ist ein begehrenswertes Zertifikat

Auf den IT-Mitarbeitern lastet eine sehr hohe Belastung.

Zur Gewährleistung produktiver Arbeitsleistung seitens der Mitarbeiter in anderen Fachabteilungen, bedarf es Netzwerke, die stets erreichbar sind, die zudem noch effizient verwaltet werden, um die Kostenstruktur der Unternehmen flach zu halten.

Dies zu managen, ist nicht unbedingt immer eine leichte Aufgabe. Aus aktuellen Studien ist ersichtlich, gerade im IT-Sektor sind gravierende Schwächen seitens der Mitarbeiter zu verzeichnen, die daraus resultieren, dass die Unternehmen immer noch zu zögerlich damit umgehen, den eigenen Leuten fachbezogene Schulungsmaßnahmen zu gewähren. Statt finanzielle Mittel fließen zu lassen, wird eher das Risiko einkalkuliert, dass ein Server und somit das Netzwerk in die Knie geht. Am Ende ist der Mitarbeiter wieder derjenige, der an allem schuld ist. Dabei trägt er die wenigste Schuld. Denn irgendwann ist auch bei ihm der Wissenshorizont erreicht und ohne eine intensive IT-Zertifizierung, wird das Unternehmen langfristig gesehen, keinen Mehrwert erzielen.

Mit einer MCSE (Microsoft Certified Systems Engineer) IT-Zertifizierung werden genau den oben genannten Schwachstellen Rechnung getragen, einem Serverausfall entgegen zu wirken. Der Schulungsinhalt dieser Zertifizierung, die von der Firma Microsoft vergeben wird, ist die Installation und Verwaltung Microsoft basierender Server und Netzwerke. Eine durchzuführende MCSE Zertifizierung besteht aus sieben Schritten: sie beginnt mit der Installation, Konfiguration und Administration eines Netzwerkes/Serverstruktur und endet mit dem Entwickeln von Sicherheitsmethoden für ein Microsoft Windows 2000 bzw. XP Professional Netzwerk.

Nachdem der Prüfling die MCSE-Zertifizierung mit Erfolg bestanden hat, können die Unternehmen mit kürzeren Systemausfallzeiten und geringeren Kosten für den externen Support rechnen. In diesem Zusammenhang ist zudem erwähnenswert, eine durch Weiterbildung verbesserte Servicekompetenz führt zu einer Steigerung der Motivation der Mitarbeiter. Dieser Anstieg liegt darin begründet, der Mitarbeiter fühlt sich selbstsicherer, da er Aufgaben, die für ihn früher nur schwer zu bewältigen waren, von nun an viel leichter von der Hand gehen. Er ist in der Lage, sich selbstständig in neue Prozesse einzudenken und durch eine IT-Zertifizierung wird es ihm zudem ermöglicht bei neuen Projekten mitzuwirken.

 
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Oliver Bunzheim  28.11.2007
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Fragen zum Beitrag: “Die MCSE IT-Zertifizierung ist ein begehrenswertes Zertifikat”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 4
Autor:

MS-Scheine sind nichts (mehr) wert [Gast]

Als CompTIA/MS/Novell/Sun-Zertifizierter mit fast 20 Jahren IT-Berufserfahrung muß ich hier mein "Veto" einlegen.

Dem anhaltenden Lob von Softwareherstellern und Schulungsanbietern auf den "sagenhaften" Wert von IT-Zertifizierungen (bessere Jobchancen, höheres Einkommen, mehr Respekt usw.) muß vehement widersprochen werden. Hier werden völlig unrealistische Erwartungen geweckt, die an der Realität weit vorbeigehen. Generell gilt, dass das Thema "IT-Zertifizierungen" viel zu hoch gekocht wird – aus pekuniärem Interesse, versteht sich. Software- und Schulungsunternehmen sowie VUE und Prometric machen jede Menge Kohle damit. Das Nachsehen haben die Teilnehmer, die trotz bunter Scheine weiterhin keinen Job bekommen, ungeachtet hoher Zeit- und Geldinvestitionen. Seit Jahren ist der Markt in Deutschland mit Papier-MCSEs überschwemmt (AA-"Fortbildungen" etc.) AG winken ab. Da ist mit MS- und anderen Scheinen gar kein Staat mehr zu machen. Und auch hier in den USA ist's nicht anders. Was die Arbeitgeber wirklich wollen, ist ein "klassisch-akademisches" Uni-Informatikstudium, nicht dieser Zertifikats-Spielkram. Auf der Grundlage meiner eigenen Beobachtungen und Erfahrungen (auch als Trainer im IT-Bildungsbereich) kann ich jedem nur abraten, IT-Zertifizierungen zu erwerben, besonders die MS-Scheine sollte man vergessen. Bereits vor einigen Jahren in Deutschland waren diese Scheine nicht mehr viel wert. Mir wurde sogar gesagt: "So, sie sind MCSE? Das zeigt nur, dass sie gut auswendig lernen können". Bessere Jobchancen, mehr Geld? Negativ. Nun seit über 4 Jahren in den USA ansässig, sehe ich, daß hier kein Hahn mehr danach kräht. MS-Scheine zählen einfach nichts - wohl aber hier und da Novell und Cisco. Was jedoch WIRKLICH zählt, ist profunde Praxiserfahrung und -wissen -, gepaart mit einem klassischen Uni-Informatikstudium. DAS ist, was die Unternehmen wollen. MS-Papiere hingegen gelten nichts weiter als reine Produktspezialisierungen, aber nicht als seriöse IT-Qualifikationsnachweise. Dies schreibe ich als Angestellter der IT-Admin eines hiesigen Colleges (das einzige, welches US- und weltweit operiert), wo gute IT-Fachleute, technische Redakteure, Dozenten usw., die IT wirklich kennen, arbeiten. Uber MS-Scheine wird hier nur gelacht. Unsere Netzwerkadmins haben ausnahmslos Advanced Cisco-Zertifikate - keiner ist MCSE oder MCSA, geschweige denn A+/N+. Unser College bietet Cisco-Spezialisierungen an, aber keinen MS-Track. Für Novell-Zertifikate werden College Credits gutgeschrieben (gemäß einer Richtlinie der Amerikanischen Bildungsvereinigung), aber nicht für MS-Scheine. Ich habe meinen jetzigen Job NICHT auf der Basis meiner MS/Novell/Sun/...-scheine, sondern meiner Berufserfahrung, meiner Projekte sowie der Empfehlungsschreiben früherer AG aus diversen angebotenen Jobs auswählen können. Dass ich die Papiere (noch) habe, erregt hier kein Aufsehen; ich hätte die Jobs auch ohne sie bekommen können.

Hierauf weise ich als IT-Spezialist hin, wo immer ich kann und wo immer es gehört wird, um - wo möglich - die Leute vor überzogenen Erwartungen und unrealistischen Hoffnungen sowie unnötigen Geld- und Zeitinvestitionen abzuhalten.

Autor:

Klaus [Gast]

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Sehr interessanter Beitrag. Ich stehe am Anfang meiner Beruflichen Karriere und versuche auch im IT bereich Fuß zu fassen. Immer wieder gut das manche Leute auch mal die Fakten darstellen und nicht nur alles schön reden.

Vielen Dank und liebe Grüße aus Düren bei Aachen

Autor:

Ralf [Gast]

Kann ich eigentlich ja nur bestätigen.

Leider kommen auch immer wieder Kommentare auf die da lauten:

"Wie, Sie sind nicht einmal qualifiziert?" abgelehnt!

Ist es nicht eher so, dass solche Papiere eher vorausgesetzt werden als das sie jemanden aufwerten?

Autor:

Märchenstunde [Gast]

Hört doch auf mit diesem MCSE-Märchen, das ist doch aller kalter Kaffee, diese bunten Papierchen will keiner mehr sehen, sind nicht mal das Papier wert, auf dem sie stehen, würde ich zum Arschwischen nehmen, wenn sie nicht so hart wären. So ein Quatsch. Geh an die Uni und studier ordentlich Informatik, wenn Du in IT arbeiten willst, aber nicht dieser Zertifikatsspielkram, das ist ein Witz.

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